Texte
21 Taras
Neben Atem- und Meditationsübungen lehrt Lama Fo Fu auch die Mantren der 21 Taras.
Weisheit und Mitgefühl sind die fundamentalen Ursachen von Glück. Sie kommen nicht von außen, sondern wohnen jedem Wesen inne. Tara, eine weibliche Form des Bodhisattvas Avalokiteshvara (Guanyin), verkörpert das erleuchtete Wirken. Sie hilft, alle geistigen Barrieren zu transformieren. Regelmäßiges Praktizieren von Diamant-Qi-Gong kann die Gesundheit verbessern, den Alterungsprozess verlangsamen und die Lebensenergie steigern.
POWA
"POWA" oder die Übertragung von Bewusstsein
1. Was ist "Powa"?
"POWA" ist eine wichtige Übungsmethode im tibetischen Tantra. Wörtlich bedeutet dies "Öffnen der höchsten Stelle des Kopfes", d. h. Öffnen des Kronenchakras, das uns ermöglicht, unser Bewusstsein in einen höheren Zustand unserer Wahl zu übertragen. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten, "POWA" zu üben.
- GERMA PHOWA wurde von dem ursprünglichen Buddha (Shakyamuni) selbst gelehrt und dann mündlich ohne jede Unterbrechung in der Linie der Meister weitergegeben.
- DEAMA PHOWA wurde von Meister Padmasambhava, dem Begründer des tibetischen Buddhismus (der ca. 747 n. Chr. nach Tibet kam) in seinen Schriften gelehrt.
In unseren Kursen wird GERMA PHOWA vermittelt.
2. Warum sollte man PHOWA lernen?
Für Übende, die daran interessiert sind, ihre Gesundheit zu verbessern und/oder ihren Streß abzubauen, kann PHOWA hilfreich sein, die kosmische Energie aufzunehmen und das unreine Qi aus dem Körper wirksam zu entfernen. Diejenigen, die sich vom "Kreislauf von Tod und Wiedergeburt" befreien wollen (d. h. ins Nirwana eingehen), sollten PHOWA lernen, weil man sowohl im sutraischen und tantrischen Kultivierungssystem die höchste (neunte) Stufe erreichen muß, bevor man in das Nirwana eintreten (die Erleuchtung erreichen) kann.Im allgemeinen gibt es zwei Wege, die höchste Stufe zu erreichen:
- durch stufenweise Kultivierungsmethoden, die viele Leben brauchen oder:
- durch die PHOWA-Methode, die weit wirksamer ist und deshalb viel weniger Zeit erfordert.
Sie wird deshalb von den meisten tibetischen Übenden praktiziert, und aus dem gleichen Grund ist sie wahrscheinlich auch der bessere Weg für die meisten von uns, die wir im Arbeitsalltag sehr beschäftigt sind und deswegen zu wenig Zeit zur täglichen Praxis haben.
3. Wer kann PHOWA lernen, und gibt es irgendwelche negativen Nebenwirkungen?
Jeder, der ein gutes Vertrauensverhältnis zu seinem Meister hat und sein Bodhicitta (Erleuchtungsgeist) entwickeln will, kann PHOWA lernen. Es gibt keine Altersbegrenzung, jedoch wird empfohlen, es so bald wie möglich zu lernen, weil bei zu hohem Alter oder bei Krankheit möglicherweise nicht mehr genügend Energie vorhanden ist, diese Methode zu lernen.Es gibt keine bekannten negativen Nebeneffekte bei der PHOWA-Praxis, solange man den Anweisungen des Meisters genau folgt. Meisterin Fo Fu hat mehr als 10.000 Übende in China, Taiwan und Kanada unterrichtet, und bei allen öffnete sich erfolgreich die höchste Stelle ohne irgendwelche negativen Nebeneffekte. Trotzdem wollen wir hervorheben, daß man für das Erlernen der PHOWA-Methode die Einweihung des Meisters braucht. Ohne sie kann es zu ernsten Problemen kommen.
4. Wie kann man erkennen, ob sich die höchste Stelle geöffnet hat, und wie lange dauert ein PHOWA-Kurs?
Die Meisterin beobachtet jeden sehr genau und berät jeden bei seinem Voranschreiten. Im allgemeinen ist es ein gutes Zeichen dafür, daß sich die höchste Stelle bald öffnet, wenn sich Empfindungen wie Jucken, Stechen, Warmwerden, Weichwerden im Bereich des Kronenchakras entwickeln und man sich friedlich und freudig fühlt.5. PHOWA ist eine tibetisch-tantrische Methode. Warum sollte ich sie nicht von einem Tibeter direkt, sondern von Meisterin Fo Fu, einem chinesischen Lama, lernen?
In Tibet kann PHOWA nur von qualifizierten Lamas zu ganz bestimmten Zeiten vermittelt werden ("Zeit der geschlossenen Tore"), und deswegen ist es ziemlich schwierig, den gewünschten Meister und den richtigen Zeitpunkt zu finden. Als Meisterin Fo Fu 1962 Vajrayana (Diamantweg) in Hangchow bei ihrem Vajra-Meister Lama Fa-Hai (d. h. dem richtigen Meister) studierte, war es ein glücklicher Umstand für Lama Fo Fu, daß Meister Fa-Hai beschlossen hatte, gerade zu diesem Zeitpunkt (d. h. dem richtigen Zeitpunkt) PHOWA zu lehren. Meister FA-HAI war seinerseits von zwei großen Meistern ausgebildet worden: NUNA Rinpoche und GUNGA Rinpoche. Darüberhinaus hatte Meisterin Fo Fu die Gelegenheit, zweimal nach Tibet zu gehen und dort PHOWA und andere tibetisch-tantrische Kultivierungsmethoden bei dem großen und berühmten PHOWA-Meister DONKA RINPOCHE zu lernen. Folglich ist Lama Fo Fu voll qualifiziert, die PHOWA-Methode zu lehren, und sie entspricht dem tibetisch-tantrischen System, das besonders die Folge der Übertragungslinie (Lehrer-Schüler) hervorhebt. Deswegen unterscheidet sich Lama Fo Fu tatsächlich überhaupt nicht von anderen qualifizierten PHOWA lehrenden tibetischen LamasÜbersetzung aus dem Englischen von Fritz und Traudl Laupichler (unter Mitarbeit von Karina Brenk-Ramirez)
Diamant-Tantra
"Tantrische Ermächtigung mit Jin-Gang-Gong(Tantric Empowerment with Jin-Gang Gong)
Artikel von Ann Corcoran, erschienen in Shared Vision, Juni 1997
Lin Shu Hua (Lama Fo Fu) traf ihren sprirituellen Meister in einem tibetischen Kloster in den entlegenen Tian-Mu-Bergen in Zentralchina, nachdem sie den Buddhismus 17 Jahre lang praktiziert hatte. Im Kloster begann sie, mit Meister Fa-Hai zu arbeiten und wurde dann nach Jahren der Disziplin und Hingabe zu einer Meisterin und Lehrerin der tantrischen Form des Qi-Gong, genannt Jin-Gang Gong, geweiht. Sie ist jetzt die führende Lehrerin dieses grundlegenden Übungssystems, das nur von einem voll ermächtigten Lehrer weitergegeben werden kann.
Mit Jin-Gang Gong können eifrige Schüler ihre Gesundheit verbessern und ihre Energie vergrößern. Sie können ihren Geist entspannen, ihre Intelligenz vergrößern, das Altern verlangsamen und nicht selten außergewöhnliche Fähigkeiten entwickeln. (verborgene, nicht jedem zugängliche Fähigkeiten) In der Vergangenheit wurden diese esoterischen tantrischen Übungen ausschließlich dem Kaiser und dem chinesischen Adel weitergegeben. Meister Fa-Hai gab jedoch Meisterin Lin den Auftrag, die Übungen jedem zugänglich zu machen.
Meisterin Lin reiste also in die großen Städte Chinas zu Heilungsveranstaltungen. Bald nahmen durch Mundpropaganda tausende von Menschen an ihren Veranstaltungen teil. Die Teilnehmer wurden darum gebeten, Tagebücher über ihre gesundheitlichen Fortschritte zu führen, und nahezu 90 % von ihnen berichteten von einer Verbesserung ihres körperlichen und emotionalen Zustandes. In vielen Fällen wurden ernsthafte Gesundheitsstörungen geheilt. Diese aufsehenerregenden Heilerfolge führten zu einer Reihe von Ehrungen: Z.B wurde sie zur Ehrenprofessorin an der Tianjing Universität ernannt. Außerdem ist sie Mitglied des Beirats der chinesischen Qi-Gong-Forschungsgesellschaft und Ehrenvorsitzende des Chi-Chan-Hospitals in der Provinz Shan-Dong.
Ihr Meister Fa-Hai gab ihr vor seinem Tod im Jahre 1991 den Auftrag, in Nordamerika zu lehren, was sie auch tat. Sie lehrt und unterrichtet heute in Vancouver. Im Jahre 1996 kehrte sie nach China zurück, um ihren neuen Meister Chong Chu (Adit) aufzusuchen. Dieser führte die Haarschneidezeremonie mit ihr durch, um den hohen Stand ihrer spirituellen Entwicklung zu bestätigen (nach außen sichtbar zu machen). Jin-Gang Gong ist eine tantrisch buddhistische Methode, die das im Körper vorhandene Qi vermehrt. Zunächst wird das energetische Ungleichgewicht im Körper ausgeglichen. Dadurch wird die Gesundheit verbessert und der Körper in den feinsten Zellstrukturen neu belebt. Bei regelmäßigem Üben, Verfeinerung der Übungstechnik und Ermächtigung durch einen Meister werden die Kanäle des Kundalini-Systems aktiviert, und die Chakren können sich vollständig öffnen.
Das Üben von Jin-Gang Gong ist überraschend leicht und angenehm. Meisterin Li betont, daß es am wichtigsten ist, vollständig entspannt zu sein, so daß das Qi leicht durch den Körper fließen kann. Sie demonstriert dies mit Bewegungen, die so anmutig aussehen wie Seegras, das sich in der Strömung des Ozeans wiegt. Außerdem ist es genauso wichtig, fröhlich und glücklich zu sein, weil dadurch das Herzchakra leicht aktiviert wird, und sie demonstriert diese Aussage mit einem herzlichen Lachen.
Sitzungen beginnen mit dieser schwingenden Übung, wobei die Übenden sich im Sitzen in langsamen Kreisen drehen, um schnell den Geist zu beruhigen. In der ersten Ausbildungsstufe lernen die Übenden fünf einfache Stehübungen, die die Beweglichkeit der Wirbelsäule vergrößern, die Muskeln entspannen und Blockaden auflösen, die den Qi-Fluß behindern. Diese Bewegungen werden kombiniert in einem fließenden im Stehen durchgeführten Tanz. Es wird außerdem eine weitere Stehübung geübt, in der Meisterin Lin mit ihrem Qi Blockaden öffnet. Am Ende der Sitzung wird meditiert, und dann folgen spezielle Abschlußübungen, um sicherzustellen, daß das Qi ausgeglichen ist, sich im ganzen Körper ansammelt (gespeichert wird). Auf der zweiten Ausbildungsstufe sind die Sitzungen vom Ablauf her identisch, aber die Bewegungen werden präziser, obwohl sie immer entspannt und fließend bleiben. Die nächsthöhere Ausbildungsstufe besteht aus uralten überlieferten Meditationstechniken, die den Qi-Fluß in den Chakren und im Kundalini-System erhöhen. Außerdem wird das Fasten unterrichtet, wodurch der Körper geheilt wird und die Meditationspraxis sich vertieft. Während aller Ausbildungsschritte werden traditionelle Chants und Mantras gesungen.Die tantrischen Praktiken haben das Ziel, uns aus unserem gegenwärtigen Zustand aufzuwecken und tatsächlich transzendentes Bewußtsein zu erfahren. Per Definition sind tantrische Übungen solche, die uns zur Erleuchtung in diesem Leben führen. Weil die fortgeschrittenen Übungen Energien freisetzen, die von einem Meister überwacht werden müssen, werden traditionellerweise die vollständigen Unterweisungen ausschließlich von einem voll ermächtigten Meister an einen eingeweihten Schüler mündlich weitergegeben. Für die Schüler auf dem spirituellen Weg ist es bisher immer die Regel gewesen, daß sie zu einem bestimmten Zeitpunkt klar erklären müssen, daß sie an das Ziel glauben und den Pfad betreten haben. Im tibetischen Buddhismus wird dies in einer Einweihungszeremonie vollzogen, in der der Schüler Buddhist wird. Der eingeweihte Schüler kann dann die Guan Yin und 21 Tara Mantras lernen, die Dharma Schützer-Methode, genauso wie Jin-Gang Chuen Übungen zur Öffnung der Chakren und Powa-Techniken, die zum Zeitpunkt des Todes benutzt werden.
Tibetische Buddhisten glauben, daß alle fühlenden Wesen Teil eines Ganzen sind und daß deswegen Mitgefühl für alle Wesen der wichtigste ethische Grundsatz ist. Deswegen glauben sie, daß das Ziel nicht die individuelle Erleuchtung ist, sondern die Erleuchtung aller fühlenden Wesen.
Übersetzung aus dem Englischen von Fritz und Traudl Laupichler (unter Mitarbeit von Karina Brenk-Ramirez)
Heilfasten (Upavas)
Info des
Tibetan Tantra Jin-Gang Gong Health Cultivation Centre
714 Heatley Avenue
Vancouver BC V6A 3G9
Kanada
I. Vollständige Reinigung durch Fasten (chin.: PI GU)
Wollen Sie höhere Einsichten erlangen und klüger werden?In Indien heißt Fasten UPAVAS. Fasten (UPAVAS) bedeutet, eine engere Verbindung mit dem höchsten Bewußtsein zu erlangen. Diejenigen, die das tibetische Tantra praktizieren und gleichzeitig fasten, erhalten sich nicht nur gesund, sondern - was viel wichtiger ist - ihr Geist erreicht ein höheres spirituelles Bewußtsein. Fasten ist die beste Zeit zur Meditation. Während des Fastens werden die Teilnehmer länger meditieren als sonst. Sie werden die Erfahrung machen, daß ihre meditativen Fähigkeiten sich weiterentwickeln.
Weil während des Fastens der Körper nicht mit Nährstoffen versorgt wird, werden auch keine Krankheitserreger und Bakterien versorgt. Dann werden die Krankheitserreger, Gifte, Ablagerungen, die sich innerhalb eines langen Zeitraumes im Körper angesammelt haben, insgesamt aus dem Körper ausgeschieden. Zur gleichen Zeit produzieren die natürlichen Heilungskräfte des Körpers neue gesunde Zellen, so daß der Körper einen neuen gesunden Zustand erreicht und die Gesundheit von Körper und Geist wiederbelebt wird.
II. Die wunderbaren Wirkungen des Fastens. Wollen Sie einen gesunden, vitalen Körper?
- Fasten ist eine Methode, die wirksam ist bei Krankheiten des Kreislaufsystems, bei Herzproblemen, Bluthochdruck und Arteriosklerose. Wenn jemand fastet, wird Körperfett verbrannt, man verliert Gewicht, und dies reduziert gleichzeitig die Herzbelastung und beseitigt das gefährliche Fett, durch das die Blutgefäße verengt werden. Während des Fastens erholen sich Herz, Leber, Milz, Lunge, Nieren, Bauchspeicheldrüse, so daß sie danach wieder wirksamer funktionieren.
- Fasten kann einen schwachen Organismus in einen gesunden verwandeln. Fasten ist eine sehr gute Behandlungsmethode bei Asthma und anderen allergischen Erkrankungen, bei allgemeiner Schwäche, einer gewöhnlichen Erkältung, verschiedenen chronischen Hauterkrankungen, Bluthochdruck durch Fehlernährung, bei Hämorrhoiden, Blasenschwäche usw.
- Fasten reinigt das Verdauungssystem vollständig. Im allgemeinen können die Menschen nur 35 % der mit Nahrungsmitteln aufgenommenen Nährstoffe aufnehmen, aber nach dem Fasten bis zu 85 %. Weil Fasten den Körper vom "Müll" befreit, hilft es bei Krankheiten des Verdauungssystems wie Magenkrebs, Dickdarmkrebs, Gastritis, Magenbeschwerden, Magengeschwüren, chronischer Darmentzündung, Verstopfung, Durchfall usw. Mit anderen Worten: Das Reinigen des Verdauungssystems beseitigt tote und kranke Zellen, so daß der Körper mehr Nährstoffe aus der Nahrung aufnehmen kann, und neue Zellen entstehen.
- Fasten bewirkt eine größere Widerstandskraft gegen Bakterien und Viren. Nach dem Fasten kann sich unser Immunsystem wieder von Krankheiten wie Stirnhöhlenentzündung, Bronchitis, Mandelentzündung und Lymphknotenentzündung erholen.
- Fasten unterstützt die Stoffwechselfunktionen des Körpers. Es ist wirksam bei Diabetes, Schlaganfall, bei Nierenproblemen, Arthritis, Fettleibigkeit und gleichzeitig auch bei Magersucht.
- Fasten ist die beste Methode, sich gesund zu erhalten und Krankheiten zu verhindern. Während des Fastens wird die Produktion von verschiedenen Hormonen angeregt, die die Organe verjüngen. Durch Fasten kann man fünf oder sogar zehn Jahre jünger werden, und zwar sowohl physiologisch als auch mental. Ein amerikanischer Priester, Pater Fitch, der über 80 Jahre alt war, fastete 50 Tage lang mit sehr guten Ergebnissen: Er hatte danach mehr Energie und sah erheblich jünger aus.
- Weil Fasten krankhafte Zellen töten kann, wird Patienten nach dem Entfernen von gutartigen und bösartigen Tumoren (Krebs) vorgeschlagen, zu fasten, um einen Rückfall der Krankheit zu verhindern.
- Einwöchiges Fasten einmal im Jahr kann Krebs verhindern. Der Körper wird insgesamt stärker durch die Vernichtung kranker Zellen, durch das Ausscheiden von Schadstoffen und durch die Verjüngung der Organe.
- Fasten verkürzt die Behandlungsdauer von verschiedenen akuten Krankheiten und erleichtert die Genesung.
- Weil Fasten Gifte aus dem Körper vollständig ausscheiden kann, ist es wirksam bei fast allen Arten von Krankheitssymptomen, die durch Vergiftungen verursacht werden: Alkoholismus, Rauchen, Vergiftung durch Schwermetalle, durch industrielle Lösungsmittel (Farben, Lacke) und durch Medikamente. Außerdem erleichtert Fasten, schlechte Gewohnheiten wie Rauchen und Trinken aufzugeben.
- Fasten kann Krankheiten des Nervensystems bessern oder lindern: Schlaganfall, Neuralgien, Taubheitsgefühle, Kopfschmerzen und Epilepsie. Es ist hilfreich bei der Behandlung von Krankheiten des Hormonsystems und des zentralen Nervensystems. Weil Fasten das zentrale Nervensystem reguliert, ist es sehr erfolgreich bei Krankheiten wie Diabetes, Impotenz, Frauenkrankheiten, unregelmäßige Menstruation, Unfruchtbarkeit und Wechseljahrsbeschwerden, die durch eine Fehlsteuerung verursacht sind.
- Das zentrale Nervensystem steuert die verschiedenen Organe, Blutgefäße und die endokrinen Drüsen. Es wird unterteilt in Sympathikus und Parasympathikus.Außerdem gibt es den Vagus-Nerv im hinteren Gehirnbereich. Während des Fastens sind das Nervensystem und die innere Sekretion viel aktiver, angeregt durch die Aktivität des Sympathikus. Obwohl der Fastende an Gewicht verlieren kann, erholt sich der Körper - ohne krank zu werden - und erreicht eine bessere Gesundheit.
Wollen Sie optimistisch und vertrauensvoll werden?
- Fasten verhilft dazu, daß Sie besser schlafen als jemals zuvor. Viele meiner Patienten, die vor dem Fasten an Schlaflosigkeit gelitten hatten, schliefen danach viel besser. Weil Fasten eine natürliche beruhigende Funktion hat, die das Nervensystem entspannt und jeden Ärger auflöst, brauchen fastende Menschen weniger Schlaf als vorher.
- Fasten klärt den Verstand, macht die Sinnesorgane empfindsamer und verbessert das Gedächtnis. Ein leerer Magen braucht eine viel geringere Blutzufuhr, und deswegen kann das Gehirn besser versorgt werden.
- Fasten verändert die psychische Verfassung. Fasten kann wirksam sein bei Erkrankungen des Nervensystems wie z. B. Nervenschwäche, Neurosen, Schlaflosigkeit, bei sexuellen Störungen, Gedächtnisverlust, Konzentrationsstörungen usw. Es fördert unsere Lern- und Arbeitsfähigkeit. Fasten kann auch noch ganz andere Wirkungen haben: Jemand, der engstirnig war, kann großzügig und optimistisch werden. Eine unreife Person mit einem schwachen Willen kann selbstbewußt, zuversichtlich und in sich ruhend werden.
- Nach dem Fasten kann die Empfindungsfähigkeit der Sinne - Sehen, Hören, Riechen, Schmecken usw. - entwickelter sein. Deswegen wird ein Patient, der an Grauem Star, Taubheit usw. leidet, allmählich gesund werden. Auf jeden Fall kann Fasten den Verstand schärfen, das Gedächtnis und ganz allgemein die Gesundheit verbessern.
Tibetan Tantra Jin-Gang Gong Health Cultivation Centre.
714 Heatley Avenue
Vancouver
Übersetzung aus dem Englischen von Fritz und Traudl Laupichler (unter Mitarbeit von Karina Brenk-Ramirez)